Das Folgende ist ein Auszug aus dem unten aufgeführten E-Book:

15. Schritt 9: Stellungnahme zum Text

Schon immer war es üblich, Texte nicht nur zu analysieren, sondern auch zu ihnen Stellung zu nehmen. Dabei wurde aber häufig nicht zwischen den beiden Möglichkeiten unterschieden, die man methodisch trennen sollte.

Erste Möglichkeit einer Stellungnahme

In einem ersten Schritt ist es sicher vernünftig, zunächst einmal zum Text selbst Stellung zu nehmen, d.h. zu seinem Inhalt. Bei einem informierenden Text kann man auf den Umfang und die Qualität des Gebotenen eingehen und auf mögliche Lücken hinweisen.

Natürlich kann man sich auch der Darstellung zuwenden, vor allem, wenn sie einseitig erscheint, zum Beispiel nur Vorteile oder Nachteile präsentiert – und das auch noch in polemischer Form.

Man kann dabei den Text in seiner ganzen Breite angehen – oder aber man konzentriert sich auf einen speziellen Punkt, der einem aufgefallen ist und behandelt den besonders ausführlich.

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16. Schritt 10: Stellungnahme zum Thema

Eben wurde schon deutlich, dass man umso besser zu einem Text Stellung nehmen kann, wenn man eigene Kenntnisse einbringen kann, die über den Text hinausgehen. Eben haben wir das am Beispiel von Kenntnissen zum Thema Sprache gezeigt, die man auf ein gesellschaftliches oder kulturgeschichtliches Phänomen wie Helden beziehen kann.

Kenntnisse zum Thema sind natürlich hilfreich!

Nun ist es natürlich noch hilfreicher, wenn man selbst Kenntnisse zu dem Thema hat, um das es in dem zu analysierenden Sachtext geht. Bei Klassenarbeiten werden Lehrer immer darauf achten, dass sie Themen wählen, zu denen jeder Schüler auch eigene Kenntnisse und Erfahrungen einbringen kann.

Dementsprechend werden Themen der Schule bzw. des Alltags im Vordergrund stehen. Zum ersten Bereich müssen wir hier wohl keine Beispiele bringen. Spannender wird es bei „Themen des Alltags“. Hier muss man auch schon sehr vorsichtig sein, denn nicht alle Schüler kennen sich mit der gleichen Musik, der gleichen Sportart, den gleichen Hobbys aus. Sicher aber kann man von ihnen erwarten, dass sie eigene Erfahrungen mit der Nutzung von Technik haben.

Nun könnte es natürlich sein, dass es Schüler gibt, die aus irgendwelchen Gründen kein Handy oder zumindest kein Smartphone mit Internetzugang haben. Die können dann aber zumindest über das schreiben, was sie bei anderen Schülern mitbekommen oder auch bei Erwachsenen beim Einkaufen oder beim Gang durch die Stadt.

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Die Schaubilder stammen aus dem folgenden E-Book. Dort werden die verschiedenen Gesichtspunkte auch noch genauer ausgeführt.

Das E-Book war zwar ursprünglich für den Stoff der Klasse 8 gedacht, ist aber auch für spätere Jahrgangsstufen nützlich, wie die Schaubilder sicher zeigen.

Erhältlich ist das E-Book zum Beispiel für wenig Geld bei Amazon.

 

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